Aus der Gemeindevertretung
Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung am 1. Oktober u.a. über den Beitritt zum Wasserbeschaffungsverband Süderdithmarschen beraten. Dieser wird zukünftig die Entsorgung der Hauskläranlagen im Gemeindegebiet verwalten. Der bisher beauftragte Abwasserzweckverband wird zum Jahresende aufgelöst.
Weiterhin wurde ein Projekt der Firma Greentech vorgestellt, die in unserer Gemeinde bereits durch den Antrag zum Bau eines Solarparks auf der Kanal-Nordseite bekannt ist. Der Solarpark auf der Kanalnordseite konnte auf Grund von Einwendungen der Landesplanung nicht umgesetzt werden und gibt der Gemeinde nun wieder einen Spielraum, um andere Gebiete zu überplanen.
An der Kellerlandstraße soll eine 5 ha große Fläche als Solarpark entwickelt werden. Im Rahmen einer Einwohnerversammlung soll dieses Projekt auch den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden, bevor es zu einem Beschluss der Gemeindevertretung kommen soll. Das Projekt bietet der Gemeinde einmal mehr die Möglichkeit Einnahmen aus erneuerbarer Energie zu generieren, um Projekte in der Gemeinde umzusetzen oder mögliche Kostensteigerungen für die Bürgerinnen und Bürger aufzufangen. Auch den Bürgerinnen und Bürgern soll die Möglichkeit eröffnet werden, sich im Rahmen des Projektes zu beteiligen und davon zu partipizieren. Die Umsetzung des Projektes hängt jedoch neben vielen anderen Faktoren die sich im Rahmen eines Bauleitverfahrens ergeben können auch von Zustimmung der Nachbargemeinde ab, ohne deren Votum das Projekt nicht umgesetzt wird.
Das Wohnhaus Dorfstraße 62 wurde durch die Gemeinde erworbenen. Nun wurde über die weitere Verwendung als Mietobjekt und die notwendigen Sanierungsmaßnahmen beraten. Es gibt noch einiges zu tun...
Die Abwassersatzung der Gemeinde wird durch die Verwaltung zum Jahreswechsel an die gültige Rechtsprechung angepasst. Danach wird es zukünftig möglich sein, die anfallenden Gebühren über den Frischwasserverbrauch als Maßstab abzurechnen. Haushalte, die über keinen Wasserzähler verfügen, werden wie bisher über eine Pauschale abgerechnet.
Durch die notwendige Entschlammung der Klärteiche im Frühjahr diesen Jahres musste eine erhebliche Summe aufgebracht werden, welche nicht über die Gebührenrücklage aufgefangen werden kann. Eine Erhöhung der Schmutzwassergebühr wird danach aller Voraussicht nach unumgänglich sein. Ob dabei dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt wird, muss in der kommenden Sitzung beraten werden. Ziel Gemeindevertretung ist es, den Gebührensatz möglichst moderat erhöhen.



